Wir waren das dunkle Herz der Stadt - der Untergang der Hamburger Gängeviertel

ein Film von Andreas Karmers

»Wir waren das dunkle Herz der Stadt« – ein dokumentarischer Film über das Hamburger Gängeviertel in sechs Teilen
Bei der Filmpremiere am 17.7. 2022 werden die Teile 1 und 2 des Films gezeigt, außerdem findet ein Künstlergespräch mit dem Regisseur statt. Alle sechs Teile laufen vom 18. bis zum 20.7. jeweils ab 16 Uhr in der Fabrique (Gesamtdauer ca. 6 Std.).

Der Film wird im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestival gezeigt. Karten können Sie über nachstehenden Link bestellen:

https://www.shmf.de/de/veranstaltung/inside-brahms-film-premiere-von-wir-waren-das-dunkle-herz-der-stadt-1311

Der dokumentarische Film (keine Doku), zeigt am Beispiel einer Familie (1880-1980) das Verschwinden der Hamburger Gängeviertel im Besonderen und der Altstadt im Allgemeinen. Die drei Gängeviertel waren Teil der Altstadt und wurden zu Europas größten Slums gezählt. Berichtet wird von der Notwendigkeit der Sanierung vernachlässigter Wohngebiete und was das für die betroffenen Bewohner und die Stadt selbst bedeutete. Er beleuchtet kritisch und ohne Sozialromantik eine rücksichtslose Stadtplanung in einem Jahrhundert der Wirren und Katastrophen.

Die ungefestigte Hauptfigur Walter Wedstedt führt als Ich-Erzähler durch diesen Film und versucht eine Annäherung an eine alte Stadt, die nicht mehr existiert. Walter Wedstedt war der Großvater des Filmemachers.

Es soll darüber Auskunft gegeben werden, unter welchen Umständen die Hamburger Altstadt beseitigt wurde und wer davon profitierte und wer nicht. Ziel ist es auch, einen Film mit einer episch-dokumentarischen Struktur zu realisieren, der zudem eine dramaturgische Handlung einbindet, um das Thema 'Lebensraum Stadt', gestern/heute, nicht nur fachakademisch aufzurufen, sondern auch ein breiteres Publikum dafür zu finden.

Filmlänge: Ca. 6 Stunden in 7 Kapiteln.